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Welche Linktypen gehören in ein natürliches Linkprofil?

Linkaufbau ist nicht leicht. In der Anfangsphase Googles reichte es noch, einfach möglichst viele Backlinks auf die eigene Seite verweisen zu lassen. Doch mit der Zeit nahmen die Anforderungen des Algorithmus an Webseiten zu, und nunmehr ist richtiger Linkaufbau für Laien ein wahres Labyrinth, aus dem es nur durch die ständige Erweiterung und Aktualisierung des eigenen Wissens Ausweg gibt. Hier also Ihr persönlicher Ausweg aus der Verirrung:

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Was macht ein natürliches Linkprofil aus?

Um nachvollziehen zu können, wie erfolgreich Ihr bisheriger Linkaufbau war, ist es nötig, Ihr Linkprofil genau zu untersuchen. Hierzu zählen diverse Faktoren wie Keywords, Ankertexte, Platzierung der Links, Linktypen usw. Die Werte eines natürlichen (auch “gesunden”) Linkprofils variieren von Branche zu Branche sehr stark, wodurch keine genauen Angaben über z.B. das prozentuale Optimum von Brand-Keywords gemacht werden können. Doch es lässt sich sagen, welche Faktoren nicht in zu häufigem Maße auftreten und mit welchen Links Sie sparsam umgehen sollten, um ein natürliches Linkprofil zu kreieren:

 

  • Verwenden Sie beim Verlinken Ankertexte verschiedene Arten: wenige harte Money-Keywords, einige Brand-Keywords und Brand-Keyword-Kombinationen, die URL in verschiedenen Varianten (z.B. “www.domain.de”, “domain.de”, http://www.domain.de”) und sowohl shorthead- als auch longtail-Keywords. Wichtig ist es auch, einige Ankertexte nur mit Stoppworten zu benennen, solche wären z.B. “hier”, “weitere Informationen”, “more info”, “hier informieren”. Achten Sie auf eine gute Verteilung aller Ankertext-Typen, es sollten niemals zu viele Links mit dem jeweils gleichen Ankertext gesetzt werden. Ein natürliches Linkprofil stellt eine gute Mischung aller Typen dar.
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  • Die Ankertexte sollten in den Kontext der Zielseite (Linkquelle) passen, da sie nur dann als Content Links und somit als ehrliche Empfehlung gelten. Dies bedeutet sowohl, dass eine Webseite über Marketing nicht plötzlich auf einen Blog zum Thema “moderne Strickmuster” verlinkt, als auch, dass der Ankertext redaktionell in den Text der Seite eingebunden ist oder zu den Bildern, dem Video, dem Podcast, … passt. Solch eine Einbindung des Links in die Seite ist enorm wichtig, der Link sollte vom Content umgeben sein.
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  • Die Links, die auf Ihre Seite verweisen, sollten nicht ausschließlich in Header, Footer und Sidebar eingebunden sein. Ebenso kann es unvorteilhaft sein, nur Startseitenlinks vorweisen zu können. Hier gilt also ebenso: Eine möglichst bunte Mischung ist die beste Alternative.
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  • Auch das Tempo Ihres Linkaufbaus ist für Google ein relevanter Faktor. Bauen Sie zu schnell zu viele Links auf, wirkt das unnatürlich und kann dazu führen, dass Sie um viele Dutzend Ergebnisseiten nach hinten verschoben werden. Auch zu große Sprünge im Tempo des Linkaufbaus (also diese Woche 20 Links aufzubauen, nächste Woche 100, dann länger keinerlei und anschließend direkt 200…) sind keine gute Idee. Bauen Sie besser langsam, aber kontinuierlich Ihre Links.
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  • Wählen Sie auch Ihre Linkquellen mit Bedacht. Diese sollten möglichst alt und vertrauenswürdg sein, dennoch gut gepflegt, thematisch relevant für Ihre Branche sein und keine Links auf unseriöse Webseiten setzen. Zudem sollten Ihre Linkquellen zum Großteil in Deutschland verortet sein, wenn Sie eine deutsche Webseite betreiben. Ein geringer Anteil ausländischer Linkquellen kann normal sein, achten Sie jedoch auf die Verteilung. Überdies ist es nicht notwendig, dass Sie sich ausschließlich auf Linkquellen mit hohem PageRank konzentrieren. Ein natürliches Linkprofil weißt immer auch einige Linkquellen mit geringerem PageRank auf, da es unwahrscheinlich ist, dass Ihre Webseite nur von top etablierten Linkquellen erwähnt wird.

 


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Welche Linktypen sollte mein Linkprofil aufweisen?

Von Links aus Foren und Kommentaren über verschiedenen Verzeichnisarten bis hin zu sozialen Netzwerken gibt es eine Vielzahl an Linktypen. Wichtig ist bei jedem: Verwenden Sie jeweils Follow- und Nofollow-Links. Denn wie Sie bereits wissen: Ein natürliches Linkprofil ist eine Fundgrube, kein Designer-Shop.

 

Links aus Blog-Kommentaren

Solche Links wirken recht natürlich, da sich Nutzer häufig in den Kommentaren eines Beitrages austauschen und dabei nützliche Informationen austauschen, die einen Mehrwert haben. Somit ist der Link eine klare Empfehlung. Zumeist kann man in Kommentaren einerseits mit seinem Nickname auf seine Webseite verlinken, andererseits können oft auch direkt URLs eingefügt werden. Übertreiben Sie Ihre Ambitionen jedoch auch hier nicht, kein Linktyp sollte en masse vorkommen und die anderen verdrängen.

 

Forenlinks

Sie wirken ebenfalls sehr natürlich, da sich Nutzer in Foren über Webseiten, Produkte und Unternehmen austauschen und dabei auf diese verlinken. Auch hier kann ein tatsächlicher Mehrwert und damit ein Empfehlungscharakter angenommen werden. Vermutlich sind Forenlinks nicht die Wertvollsten, doch sie machen sich exzellent in einem natürlichen Linkprofil.

 

Verzeichnisse

Von Branchen- über lokale bis hin zu Artikelverzeichnissen existiert eine Vielzahl dieser Online-Register. Entweder wird Ihre Webseite von Nutzern, den Betreibern des Verzeichnisses oder Ihnen selbst eingetragen und dient als Telefonbuch des Internetzeitalters. Zwei Vorteile ergeben sich für einen Webmaster, dessen Seite in Verzeichnissen auffindbar ist: Einerseits rankt z.B. Gelbe Seiten Online bei vielen Suchanfragen weit oben, wodurch die Chance steigt, dass Nutzer auf Ihre Webseite aufmerksam werden und sie besuchen. Dabei bringt Ihnen das Verzeichnis gleichzeitig Traffic. Zudem können Verzeichnisse mit Kommentar-Funktion wie z.B. restaurantkritik.de auch Vertrauen schaffen und noch deutlichere Empfehlungen aussprechen als beispielsweise Forenlinks. Darüber hinaus existieren Artikelverzeichnisse, in welche man einzelne Beiträge inklusive Verlinkung zur eigenen Seite einträgt. Nutzen Sie solche, achten Sie darauf, sie bewusst auszuwählen: Geraten Sie durch ein Verzeichnis in eine Bad Neighbourhood, kann es zu einer Penalty seitens Google führen. Generell sollten Sie Links aus Verzeichnissen sehr sparsam verwenden, da diese nicht natürlich sind.

 

Social Links

So genannte Social Signals fließen ins Google-Ranking ein, dies wurde offiziell bestätigt. Links aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sind ebenfalls einiges Wert: Da sich so viele Nutzer in sozialen Netzwerken tummeln, ist es nur natürlich, dass sie dort auch Links austauschen. Somit gehen diese Links auch in das eigene Linkprofil mit ein und lassen es sehr natürlich wirken.

 

Eine der Anfänge des Social Web bildeten Social Bookmark Plattformen. Dort listeten Nutzer, ähnlich wie in eben genannten Verzeichnissen, Links zu den verschiedensten Webseiten. Diese mussten bei den meisten Plattformen nicht erst überprüft und freigeschaltet werden, sondern waren sofort online. So empfahlen sich Nutzer gegenseitig interessante Seiten – ein Beispiel ist mr-wong.de. Auch bei Social Bookmarks ist Sparsamkeit gefragt.

 

Social News sind eine Weiterentwicklung eben genannter Bookmark Plattformen. Dort werden Nachrichten zu verschiedenen Themen, je nach Branche, gesammelt und Nutzern können diese bewerten. Interessante Nachrichten können dann direkt auf der eigenen Seite eingebunden werden.

 

Content Links

Diese sind besonders wichtig. Sie befinden sich auf einer Linkquelle, in den Content eingebettet – wobei “Content” nicht zwingender Maßen nur “Text” bedeuten muss. Auch Bilder, Videos, Audiodateien usw. fallen unter diesen Begriff. Content Links blieben bei allen bisherigen Updates des Google-Algorithmus unberührt und sind die wohl älteste Form, im Internet Empfehlungen abzugeben. Die Wertigkeit eines Content Link wird im Wesentlichen von den Eigenschaften der Linkquelle, auf der er sich befindet, definiert (siehe obiger Absatz).

 

Mit einer möglichst guten Mischung aus den hier genannten Linktypen und unter Beachtung der Linkquellen, wird Ihnen ohne größere Schwierigkeiten ein natürlicher Linkaufbau gelingen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht entmutigen lassen: Linkaufbau ist ein langwieriger Prozess, der Geduld erfordert und sich bereits manche Male durch Updates im Suchalgorithmus neu orientieren musste. Doch es ist ein notwendiger Prozess, der sich lohnen wird.


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