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So designen und texten Sie die perfekte Landingpage

landingpage-blog

Zunächst einmal: Dies wird ein langer Post. Doch ich möchte Sie gerne durch den vollständigen gestalterischen Prozess des Erstellens und Designens der hier beispielhaft vorgestellten ConvertKit Sales Page führen. Wie Sie sehen werden, erhielt ich viel Unterstützung von Amy Hoy. Sie gab mir über den gesamten Prozess hinweg großartige Ratschläge bezüglich des Copywriting, die ich nun an Sie weitergeben möchte. Außerdem lernen Sie so von einem echten Fall.

Kurzfassung

Die kurze Zusammenfassung des Step-by-Step-Guides ist die Essenz dessen, was ich während dieses Prozesses gelernt habe.

  • Sprechen Sie mit Ihren Überschriften einen Nachteil oder ein Problem Ihres Besuchers an. Eine gute Überschrift sollte die Aufmerksamkeit des Nutzers erregen und ihn dazu veranlassen, die Seite durchzulesen.
  • (Produkt-)Beschreibungen über mehrere Spalten verteilt können schwer leserlich sein. Verwenden Sie alle Elemente, die den Lesefluss zu stark unterbrechen, sorgsam.
  • Seien Sie nicht anklagend mit Ihren Überschriften oder Abbildungen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn irgendeine willkürliche Webseite Ihnen sagen würde, Sie machten alles falsch?
  • Zeigen Sie, statt zu erzählen.
  • Schreiben Sie Ihre Copy zuerst und designen Sie sie danach. Es ist schwer, beides gleichzeitig zu tun. Designen Sie keinesfalls zuerst und schreiben Sie im Anschluss, um die Leerstellen zu füllen. Das führt zu nichts.
  • Versuchen Sie folgende Vorlage: Beschreiben Sie erst die Probleme und Nachteile, dann die Behebung derer (die Wunschträume).

Für die detaillierten Beschreibungen all dieser Punkte, bitte lesen Sie weiter. Zudem hat Amy kürzlich ihre Besprechung des Copywriting und der Selling Products veröffentlicht, welche großartig geworden ist. A Customer Is Your MVP – A (Video) Talk on Making Products that Sell kann entweder als Video angesehen oder als Script gelesen werden.

 

Der Beginn des Prozesses

Um zu beginnen, öffnete ich Photoshop und begann, gleichzeitig zu schreiben und zu designen. Dies ist mein erster Versuch. Es gibt dabei einige Filter-Elemente wie das Planeten-Symbol.

ConvertKit-1

Erstes Feedback

Ich schickte Amy diesen ersten Entwurf und erhielt großartiges Feedback. Das ist, was sie sagte:

  • “The most effective way to convert your visitors into costumers” (Überschrift oben; mit Bild im Hintergrund; Anm. d. Red.):
    Amy: “Normaler Weise suchen Nutzer, die auf einer Landingpage landen, nicht bereits nach Lösungen. Stellen wir uns vor, dass sie einfach auf einen Link in einer E-Mail geklickt haben und nun Kaffee schlürfend an ihrem Schreibtisch sitzen, ohne über etwas bestimmtes nachzudenken. Wird diese Überschrift sie am Schopfe packen und aufmerksam machen?”
  • “With most visitors you will never get another chance to engage with them since you don´t have a method to contact them. Plus, you didn´t deliver any value, so why should they return?” (Rechts unter dem Bild mit der Überschrift; Anm. d. Red.):
    Amy: “Ein großartiger Pain Point. Doch er kommt nicht klar zur
    Geltung!”
  • (Zur Illustrierung des Prozesses:)
    Amy: “Ich liebe diese skizzenhaften Illustrationen, doch sie stellen die
    App in den Vordergrund und nicht den Kunden (bevor der Kunde in Versuchung gerät,
    sich zu interessieren) und sind zudem schwer leserlich. Meine Studenten und ich haben alle sehr schlechte Ergebnisse mit diesen Erklärungsschemata in mehreren Spalten
    gemacht. Sie sind schwer zu lesen, und solange die Nutzer nicht unglaublich motiviert sind zu lesen, werden ihre Augen über das Schema kreisen, bis sie entscheiden, dass
    es sich lohnt, es zu lesen.”
  • “The ConvertKit process helps you build trust with your visitors. Best of all, ConvertKit automates everything for you.” (unter “The ConvertKit Process”, unterhalb beider Schemata; Anm. d. Red.):
    Amy: “Denken sich die Leute “Oh mein Gott, ich muss Vertrauen
    aufbauen” oder “Oh mein Gott, ich muss herausfinden, wie ich besser verkaufe”? Ich
    würde eher sagen, Vertrauen ist ein Nebenprodukt, und nicht das, wonach Nutzer
    eigentlich suchen. Man muss ihnen eben auch Vertrauen verkaufen.”

Mit diesen Rückmeldungen im Gedächtnis habe ich die Seite neu designed und teilweise auch neu geschrieben. Hauptsächlich arbeitete ich an einer neuen Überschrift, änderte die Reihenfolge der Elemente auf der Seite und ordnete die Illustrationen neu an, so dass sie in eine einzige Spalte passten. Hier das überarbeitete Design:

ConvertKit-2

Zweite Runde

Die nächsten Rückmeldungen kamen in Form eines Skype-Chats. Hier ist ein Auszug:

 

Amy: Nun zu deiner Landingpage. Sehr viel besser.


Sehr gut.

 

Sie fühlt sich nur immer noch etwas gezwungen an. Positiv ist aber: Ich liebe Fragen als Überschriften und die, die du verwendet hast, trifft genau die Pain Points.


Gut. Ich habe etwa ein halbes Dutzend Überschriften getestet, um genau das Kernproblem der Nutzer zu treffen.

 

Aber wie würdest du dich fühlen, wenn plötzlich ein Fremder käme und sagte “Sie verlieren hunderte von Verkäufen”?


Ich würde denken: “Wer zum Teufel bist du, dass du mir sagst, was mit meinem Unternehmen falsch läuft?”

 

Richtig, ich auch. Nicht, weil ich als Unternehmer nicht daran interessiert wäre, mehr zu verkaufen. Sondern, weil es attackierend und anklagend klingt.


Guter Punkt.

 

Ich sage meinen Studenten immer, dass sie besonders vorsichtig mit anklagend klingenden Aussagen sein sollen.


Wie würdest du also den Satz entschärfen, ohne die Aufmerksamkeit der Nutzer zu verlieren?

 

Nunja, das Problem der Nutzer an sich wird brilliant getroffen. Es muss nur etwas kryptischer ausgedrückt werden. Wie wäre “How many sales are you losing?” oder “Windowshoppers who never come back…” – so, dass der Satz nicht direkt aussagt, dass man Verkäufe einbüßt, wohl aber die Idee widerspiegelt, dass die Besucher dieser Landing Page potentielle Kunden verlieren könnten. “What if you could double your sales” wäre zum Beispiel ein Satz, den man verwenden könnte, wenn man Statistiken für eine Fallstudie hätte.


Stimmt. Wie wäre es mit “Are you frustrated by the potential sales you are losing?”

 

Ich bin Fan davon, Emotionen zu verwenden, aber manchmal sind sie einfach überflüssig. Wie wäre “Does your conversion rate keep you up at night?”


Gefällt mir.

 

Ganz generell: Zeige eher, statt zu erzählen. Sage nicht, “you are frustrated”, sondern zeige die Ergebnisse des frustriert Seins. Und dass man dagegen etwas tun kann.


Ist es besser, sich auf die Konversionsrate oder auf die Verkäufe zu konzentrieren?

 

Das weiß ich nicht. Es kommt auf viele Faktoren an. Auf jeden Fall wäre hier ein A/B-Test sinnvoll, wenn man genügend Traffic hat. Ziele damit auf selbsternannte Marketer oder Growth Hackers und so weiter; diese werden sicherlich eher an die Verwendung des Begriffes “Konversionsrate” statt “Verkäufe” gewohnt sein. Das würde ich zumindest vermuten. Ich könnte allerdings auch daneben liegen.


Ja, das stimmt.

 

Was ich definitiv sagen kann, ist, dass anklagend klingende Überschriften ohne einen richtigen Test nicht gut sind. Ein Kaufakt beinhaltet, seine Distanz ein Stück weit aufzugeben, und das wird nicht passieren, wenn man seine Nutzer schon auf der Landingpage verärgert.


Ja, ich hatte den Satz gar nicht aus dieser Perspektive gelesen, doch ich weiß, was du meinst.

 

Ja, jeder braucht ein zweites Paar Augen über seinem Text.


Wenn wir also mit dem Satz “Does your conversion rate keep you up at night?” arbeiten, benötigen wir dann einen Untertitel?

 

Diese Frage bringt uns direkt zum nächsten Punkt meiner Rückmeldung an dich. Man kann das nicht beantworten, ohne zu wissen, was man eigentlich sagen möchte und was der Nutzer hören bzw. lesen muss, um zu einer Kaufentscheidung zu kommen. Du hast die Landingpage erst designed (oder die zweite Version vorgeschlagen) und dann das Texten/ Copywriting durchgeführt, richtig?


Ich habe beides gleichzeitig getan. Aber der Text/ die Copy hat sich stark verändert, das Layout hingegen nicht so sehr.

 

Hast du dich mehr auf Design oder eher auf das Texten konzentriert?


Auf das Design.

 

Davon kann ich ein Lied singen. Das ist der Hauptfehler, den ich beim Redesign von http://letsfreckle.com begangen habe. Aber der Inhalt ist das, was dein Produkt schließlich verkaufen wird, nicht das Layout. Die Frage ist nicht, “Benötige ich einen Untertitel?”, sondern vielmehr “Was muss der Kunde hören bzw. lesen?”


Da stimme ich dir zu. Obwohl das eine Lektion ist, die ich auch noch nicht ganz gelernt habe.

 

Es ist auch schwer. Ich bin offensichtlich auch nicht immun dagegen. Ein berühmter Copywriter sagte einmal, die Aufgabe der Überschrift sei es, den Nutzer dazu zu bewegen, den ersten Satz zu lesen. Und die Aufgabe des ersten Satzes sei es, Interesse am Lesen des zweiten Satzes zu wecken.
Also ist es die Aufgabe deiner Überschrift, die Nutzer deinen nächsten Satz lesen zu lassen, oder aber den Untertitel. Alles, was nötig ist, um den “Dialog” mit dem Kunden in deinen Text einfließen zu lassen.


Ok. Also würdest du den Text immer als eine Art Brief verfassen, und später designen?

 

Stell dir vor, deine Sales Page wäre eine Unterhaltung mit den Nutzer, und nicht eine Zusammenstellung von Designelementen und Copy Bits. Also, ja, um auf deine Frage zurück zu kommen. Das ist der Anspruch, der meine Studenten grandios arbeiten lässt, und der Anspruch, den ich beim erneuten Redesign der “freckle”-Seite haben werde – als Teil meines 30×500-Projektes. Und ich würde mit Aufzählungszeichen beginnen:
Pain Points: …
Wie es ohne die Pain Points wäre: …
(Wie es viel besser sein könnte): …
Problemlösung: Wie wird das Produkt die Pain Points verschwinden lassen und sie in wahre Träume verwandeln?
Es ist ein Dreiakter, eine Erzählstruktur, die auch sehr gut für Sales-Zwecke funktioniert. Je dringender die Pain Points sind – je lebendiger und kürzlich erst erlebt, je detaillierter und dringender – desto stärker ist auch Ihre Überzeugungskraft.
Jedoch wird es auch niemanden überzeugen, der diese Problematik, diese Pain Points nicht schon erlebt hat. Das ist der Knackpunkt daran. Die Nutzer werden einfach mit einem “Hm? Ah, ok, nichts für mich” darüber hinweg gehen. Ist “ich muss Vertrauen aufbauen” ein Pain Point?


Nein. Zumindest noch nicht. Ein Beispiel: “Does your conversion rate keep you up at night? Me too. After all, what´s the point of driving more traffic if you can´t turn that into sales?”
So wäre das oberflächliche Problem eine niedrige Konversionsrate, also müssen wir darauf abzielen, was die niedrige Rate verursacht. Ich glaube, die zwei Hauptgründe dafür, dass Nutzer nichts kaufen, sind zum einen, dass sie das Produkt nicht verstehen und zum anderen, dass sie dem Verkäufer nicht vertrauen.

 

Da stimme ich zu, diese beiden Gründe sind hauptursächlich dafür, dass Nutzer nichts kaufen. Darüber hinaus werden sie abgelenkt und vergessen das Angebot einfach. Oder aber es gelingt einem nicht, sie direkt zu packen… obwohl das etwas ist, das man sehr einfach mit Software lösen kann. Ich glaube, die beiden erst genannten Punkte sind (in umgekehrter Reihenfolge) weitaus bedeutendere Gründe.


ConvertKit wirkt auch gegen Ablenkung und Vergessen.

 

Ja, in der Tat. “ConvertKit can´t write your sales page for you, BUT…” Die Frage ist, bist du in der Position, Fakten zu verkaufen oder die Nutzer zu überzeugen?


Überzeugungskraft ist besser. Um das mal zusammen zu fassen:
Pain Point:
Niedrige Konversionsrate

  • zu wenig Vertrauen der Besucher
  • Unverständnis für das Produkt
  • Ablenkung und Vergessen

Lösung:

  • Fähigkeit, das Produkt schrittweise zu erklären
  • mit der Zeit Vertrauen aufbauen
  • regelmäßige Follow-ups, um auf neuestem Stand zu bleiben

Ist es so etwas, an das du gedacht hast?

Es geht in diese Richtung! Bei niedrigen Konversionsraten änderst du den Fokus sofort hin zu den Gründen der Nutzer zu kaufen oder nicht zu kaufen, und hast nicht mehr den Schwerpunkt auf den von dir angenommenen Pain Points.


Ich werde mir in jedem Fall alles unter den neuen Gesichtspunkten nochmal ansehen.

 

Was wären meine Pain Points aus der Perspektive eines ernsthaft an ConvertKit interessierten Geschäftskunden? Nun, ich weiß, was ich tun sollte, nämlich die E-Mail-Adressen herausfinden, wenn meine eigenen Kunden nicht sofort kaufen. Aber ich tue es nicht, da die Software, die ich bisher nutze, mich so irritiert. Hast du schon einmal Autoresponders eingesetzt? Sie sind schrecklich!


Ich hasse sie auch. Daher erstelle ich dieses Produkt.

 

Richtig. Was also denkt dein potentieller Kunde eher: “Diese verdammten Autoresponders!” oder “Oh Gott, ich muss unbedingt Vertrauen aufbauen!”


“Ich weiß doch eigentlich genau, was ich tun sollte, doch ich tue es nicht, weil es mit meiner bisherigen Software so ein riesiger Aufwand ist!” So fühle ich mich.

 

Ja. Nicht etwa “ich muss Vertrauen aufbauen” – das ist zwar wahr, aber niemand denkt so. Daher ist es eine schwache Verkaufsposition. Der beste Weg, Vertrauen zu gewinnen, ist übrigens dem Kunden zu zeigen, dass man ihn wirklich versteht. Was ich oft höre, sind Sätze wie “Das ist, als wäre es genau für mich gemacht worden” oder “Es ist, als wäre ich ausspioniert worden”. Das ist Überzeugungskraft.


Sollte ich dann überhaupt den Prozess erklären? Oder mich nur auf diejenigen konzentrieren, die Drip Marketing verstehen, es aber nicht betreiben, weil es zu problembehaftet ist?

 

Den Kunden in gewisser Weise zu “bilden” im Sinne von unterrichten, kann großartig sein, wenn du dich auf seine aktuellen Probleme konzentrierst. Das ist entweder A) Verkauf und/ oder B) Frustration durch Software. Es reicht nicht, zu sagen “Viele potentielle Kunden sind nicht bereit, auf der Stelle zu kaufen. Was passiert mit ihnen? Sie gehen für immer verloren.” Der Schlüssel zum Erfolg ist, den Fokus auf den Pain Points zu belassen, bis die potentiellen Kunden sagen “Ja, das IST ein Problem!”
Und du bringst ihnen dabei kontinuierlich bei, dir zu vertrauen, doch gleichzeitig verwandelst du es in etwas, das sie WIRKLICH interessiert. So, wie ich mein 30×500 Projekt nicht als großes, aufwendiges Rechercheprojekt aufgesetzt habe.


Ich glaube, ich bin mir immer noch nicht sicher, was wichtiger ist – den Kunden beizubringen, wie sie ihre Konversionsraten mit Hilfe dieses Prozesses verbessern können, oder ihnen zu zeigen, wie der Prozess durch ConvertKit vereinfacht wird (was sie eigentlich schon verstehen). Es gibt sicherlich einen Weg, beides gelingen zu lassen, doch derzeit sehe ich ihn noch nicht.

 

Es sind keine zwei verschiedenen Dinge. Wenn man das “Sie sind nicht bereit, sofort etwas zu kaufen.. sie gehen verloren… was, wenn…?” zugrund legt, kann man es einfach entsprechend abwandeln.


Jetzt hab ich es. Das könnte zum Beispiel so aussehen: “Ich wette, viele von Ihnen wissen bereits, dass dieser Prozess funktioniert. Warum haben Sie ihn also nicht genutzt? Ich weiß, warum ich ihn nicht genutzt habe: Weil es so umständlich war, den Prozess aufzusetzen.”

 

Genau.


So kommen wir in eine wunderschöne Unterhaltung über neue Features, die das Leben einfacher machen. Einfache Landingpages, einfache Autoresponders usw. Jetzt habe ich es verstanden.

 

Schön! Wenn wir dir Hausaufgaben aufgeben würden, dann wäre das, einen Leitfaden auszuarbeiten, der lebendige Pain Points enthält – und dann einfach den schlichten Text zu schreiben. Das wird dir zeigen, wie die Seite später aussehen soll.
Ich würde mich freuen, dir zu helfen, wenn du den Leitfaden fertig hast. Du brauchst nicht den kompletten Prozess zu beenden, um mich erneut um Rückmeldung zu bitten. Jedenfalls möchte ich nochmal erwähnen, dass du im Vergleich zur ersten Version enorme Fortschritte gemacht hast.


Perfekt. Ich werde das Copywriting neu aufsetzen und es dir dann schicken. Vielen Dank.

 

Ich glaube, um es wirklich zu perfektionieren, musst du gedanklich nur ein paar Schritte zurück gehen. Und gern geschehen! Es ist mir wirklich eine Freude, jemandem zu helfen, der sich selbst hilft.


Zeit, den Text neu aufzulegen

Die Unterhaltung mit Amy war lang. Ich habe viel gelernt, aber was ich hauptsächlich daraus mitgenommen habe, war, dass ich dringend den Textentwurf neu schreiben musste. Oder zumindest ein neues Format testen. Dieses mal begann ich, das Grundgerüst des Textes in Google Docs aufzuschreiben. Dadurch, dass ich das Designen in diesem Schritt vollkommen außen vor ließ, konnte ich mich auf die Überzeugungskraft des Inhaltes konzentrieren.

 

Hier die neue Version:

Does your conversion rate keep you up at night?
Me too.
I constantly worry about the hundreds of visitors who come to my site and don’t make a purchase. Especially because most of these visitors will never come back.
If you don’t capture their attention on that first visit, you lose them. But what if you didn’t?

Your current sales process
I’m guessing your current sales process looks something like this:

 

 

  1. Visitor comes to landing page and is asked to purchase a product.
  2. A few are convinced and purchase, but most hit the back button and never return.

Ouch. That’s not good. Remember all those hours you spent writing blog posts and building traffic? Most of that’s wasted by poor conversion rates.
Luckily, there’s a better way.

 

Sales pages are like an awkward conversation
Imagine you and I met for the first time on the street. After a quick introduction I ask, “Do you by chance work with software?”
“Yes, I’m a developer.” you respond.
“Perfect! I just wrote a book about designing better web applications. Would you like to buy it?”
That’s awkward. Right then you are probably thinking that we just met 30 seconds earlier and you have no reason to trust me. What indications do you have that I even know anything about designing software? It’s probably a good time to say something noncommittal like, “I’ll check it out,” and find a way to exit the conversation.
This scenario seems completely ridiculous when described in person, but it actually matches the sales process I described above.
When selling products visitors often come straight to the product sales page. This could be from a link on Twitter, an ad, or something else where they have never heard of you before. So why are you asking them to buy right away?

 

A better way
Instead, let’s teach this random stranger something. Provide them value, help them accomplish their goals, and build trust before asking for anything from them. Here’s how it works online:

  1. Visitor comes to landing page and is offered a free eBook.
  2. The eBook is emailed to them. Clicking the link to the book confirms their email address.
  3. While subscribing they were also given an opportunity to opt-into a free 30 day email course.
  4. As you deliver more valuable content for free over email, your subscriber’s trust in you increases.
  5. Only after the subscriber has gotten to know you and understands the value of your product do you ask for the sale.

Using this process you capture more leads up front, have more time to talk to the visitor about your product, and only ask for the sale after they have a reason to trust you. Best of all, if they forget about your product, which is likely, you have the opportunity to remind them in a future conversation.

 

Now, I wouldn’t be surprised if you read through that saying, “I already knew that.” If so, I’ve got one quick question: Why don’t you use it?
If you’re like me, it’s because it is really painful to set up, between designing the landing page, coding a way to gather subscribers’ information, automating the delivery of an incentive, and then finally creating and delivering a course. You can code your own solution or combine a bunch of different web applications to get it done.
No matter how you do it, the process is time consuming and very frustrating. What if it could be easy?

 

That’s why I made ConvertKit, to take this proven marketing process and automate it with a single tool.

  1. Start by creating a new landing page in seconds. We take care of the design and layout, so you can focus on writing compelling content.
  2. Once the page is in place, upload an incentive, like a guide or training video, to give your visitors for subscribing.
  3. Set up an email course that will teach your subscribers. Our interface makes it easier to write a course as a series of lessons. Easily refer back to what you said in the previous email, and move ahead to write the next one. Auto-responders and email sequences have never been this easy.

With all the technical challenges taken care of, you are free to focus on delivering value to your readers. This will increase your readership, build trust, and ultimately increase sales.

 

Bad News
Unfortunately, I’ve got some bad news for you. ConvertKit isn’t quite ready for you to use it yet. But trust me, I’m sick of implementing this process with clunky software, so I’m just as eager as you for ConvertKit to be ready.

 

In the meantime, I’d like to teach you other ways to improve your conversion rates.
I want you to be able to fall asleep at night thinking about happy customers and money in the bank, not crummy conversion rates. So I put together this short guide on 10 ways to improve your conversion rate. Download it now, and I promise I’ll let you know when ConvertKit is ready.
[Download form]

 

Want to be first?
If you’d love what I just shared and want to be very first to use ConvertKit, you can preorder it today. When you preorder your first 3 months I’ll also give you one month free. Plus you’ll get a 25% discount for life. Not bad, right?

 

 

 

 

 

[Preorder pricing]
[Followed by an FAQ]


Die Überarbeitung des neuen Entwurfes

Ich schickte den erneuten Entwurf zu Amy, und sie änderte einige zusätzliche Punkte. Die meisten meiner Ideen behielt sie bei, doch ersetzte häufig meine eher einfache Wortwahl durch bedeutungsvollere Ausdrücke. Suchen Sie im obigen Entwurf ruhig einmal nach Worten wie “sabotaged” und “drove”. Darüber hinaus entfernte sie einiges an Inhalt. Mein Entwurf war deutlich zu lang, und sie wurde alles Überflüssige los.

 

Der zweite Entwurf:

 

Does your conversion rate keep you up at night?
Like you, I run a product business (with two ebooks and counting!). I’m always on the lookout for ways to improve my conversion rates. I’ve spent a lot of time thinking and researching.
Here’s what I see as the fundamental problem:

 

Your funnel has a hole in it
Imagine you and I met for the first time on the street. After a quick introduction I ask, “Do you by chance work with software?”
“Yes, I’m a developer,” you respond.
“Perfect! I just wrote a book about designing better web applications. Would you like to buy it for $39?”
How many sales do you think I could make this way?
This scenario seems completely ridiculous… but isn’t it exactly how we expect things to happen with our web-based sales pages?
We expect a stranger to buy from us the very first time we “meet.” Usually, they don’t. And that’s it. Then… you lose them forever.
Ouch. All those hours you spent writing blog posts and building traffic and tuning your landing page, sabotaged.


 

A way to fix a leaky funnel… and capture sales from wary visitors
But what if you didn’t lose them forever? What if you had the opportunity to persuade them over and over again, over a period of weeks? To build trust and demonstrate why your product is right for them?
Imagine if your sales process looked more like this:

 

 

 

 

  1. Your would-be customer hits your landing page. She’s not ready to buy, but look, what’s that? A free ebook? A set of tips? A recorded interview? Unsubscribe at any time? That’s not much of a commitment, she doesn’t lose a thing, and hey, free stuff.
  2. She receives your free goodie (ebook, report, tip #1). Clicking the link to the freebie confirms her email address.
  3. She enjoys the freebie. And so you email her a few more useful tips, here and there. Every email shows her that your advice is good, and you know what you’re talking about.
  4. Once she’s tried your free advice for herself, and she’s seen the quality of what you create — you ask for the sale. You’re not a stranger anymore, you’re an advisor. She is five to 10 times more likely to buy.

Do this, and you’ll have managed to turn a potentially creepy sales scenario into a valuable, trust-building conversation. This also means your would-be customer won’t simply forget about you (which I believe is a major reason for low conversion rates!).

 

“I already know that.”
You probably do already know this is what you “should” be doing. You also know that this kind of process can be a pain in the butt to implement.
You’ve got to design your landing page, code a way to gather your would-be customer’s information, automate the delivery of your first incentive, then finally write (or record) and deliver a set of follow-up tips, lessons, or sales pitches.
Whether you custom-roll a solution or try to integrate with existing tools (which don’t handle email courses very well), you’re going to spend a lot of time and annoyance on setting this all up.
So you haven’t. Yet.

 

What if it all you had to do was supply great content?
All of the above drove me to design ConvertKit.
I knew I should be using that sales process. But setting it up was a major pain.
I wanted to make it as easy as writing the content, to implement this proven marketing process.
When you use ConvertKit, all you have to do is…

  1. Create a new landing page in seconds. We take care of the design and layout, so you can focus on writing compelling content.
  2. Upload an incentive, like a guide or training video to tease your visitors into subscribing.
  3. Write a few helpful emails that’ll teach your subscribers (and one or two that ask for the sale!). Our interface makes it extremely fast to set up a sequence of emails to deliver an email course, or set of tips, in order. Auto-responders and email sequences have never been this easy.

With ConvertKit taking care of the technical challenges, you can focus on delivering value to your readers. Capture drive-by visitors. Build trust. Create sales. Double or triple (or more!) your total conversion rate.

 

Be the First to Fix Your Funnel with ConvertKit
ConvertKit is currently under heavy development (not quite ready for you yet!). I’m just as eager as you for ConvertKit to be ready… and sick of the tedious work of setting up this sales process with other generalized tools.

 

While you wait, I’d like to teach you 10 other ways to improve your conversion rates.
I put together this quick guide to help you get started making more sales today. It’s free. All you need to do is enter your email address and it’ll pop straight to your inbox:
[Download form]
There’s no obligation, cancel at any time, never spam you ever, etc.
(And you’ll be among the first to know when ConvertKit is ready!)

 

And… a special opportunity for a lifetime discount.
First; try my free conversion rate optimization guide. See what I’m up to.
If you love the the idea of making your sales funnel leak-proof with ConvertKit, and if you want to be very first to use ConvertKit, you can preorder it today.
Preorder just your first three months and you’ll get one month free. Plus, as a thank-you for your support, you’ll receive a 25% discount for life. (Starting at $x per month, forever!) Making more money and saving money? Not too shabby, right?

 

 

 

 

 

[Preorder pricing]
[Followed by an FAQ]


Als ich Amys Überarbeitung las, ertappte ich mich dabei, jeder ihrer Änderungen mit einem Kopfnicken zuzustimmen. Die neue Anordnung der einzelnen Punkte macht deutlich mehr Sinn, die entfernten Sätze waren tatsächlich überflüssig, und die Länge war perfekt. Ich empfehle, beide Texte absatzweise durchzulesen, um die Änderungen nachverfolgen zu können!
Mit nur noch einigen wenigen weiteren Änderungen verwendeten wir diese Version und sie ging live. Falls die Seite inzwischen doch noch einmal geändert worden sein, hier nochmals Amys und meine fertige Version:

ConvertKit-Final

Wenn ich mir die Seite im Nachhinein betrachte, hat sie noch immer einige kleinere Makel, doch im Sinne der Versand-Software beschloss ich, nichts mehr zu ändern. Amy hatte bemerkt, dass mein Seitendesign den Lesefluss unterbricht. Trotz dass ich den Text zunächst als eine Art Brief an potentielle Kunden verfasst habe, lesen es diese vielleicht nicht so. Die Lösung wäre, weniger Zeilen zu verwenden, einige Font-Änderungen vorzunehmen und ein paar Designelemente anzupassen. Damit stimme ich hauptsächlich überein.
Bisher haben 6 397 Besucher die Seite aufgerufen und 228 haben sich in die E-Mail-Liste eingetragen. Die Konversionsrate liegt bei 3.6%. Das ist nicht so hoch, wie ich es mir gewünscht hätte, doch es kam viel Traffic von “Hacker News”, was immer etwas niedriger konvertiert.

 

Ich hoffe, Ihnen hat es gefallen, mich in diesem Entstehungsprozess zu begleiten. Wenn Sie bis hier gelesen haben, interessieren Sie sich schließlich wirklich für Marketing und Copywriting.

 

Übersetzt aus dem Englischen von http://nathanbarry.com/step-by-step-landing-page-copywriting/


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