So bauen Sie eine optimale interne Linkstruktur auf

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Vorbereiten, durchführen, nacharbeiten. Diese drei Schritte führen so manches Projekt zum Erfolg und garantieren Sorgfalt. Eine innere Linkstruktur zu erstellen, die sowohl Ihren Usern als auch Google gerecht wird, ist eine Aufgabe, welche mit Hilfe dieser drei Schritte erfolgreich umgesetzt werden kann. Jedoch ist es auch eine Herausforderung und bedarf geschicktem Handwerk. Beim Erstellen Ihrer perfekten inneren Linkstruktur sind Sie der Arbeiter, der mit seinen bewährten Werkzeugen Schritt für Schritt vorgeht und aus Einzelteilen ein großes Ganzes herstellt. Diese Anleitung führt Sie detailreich durch die “Bastelschritte”, um schließlich das handgemachte Ergebnis bewundern zu können.

 

Die Einzelteile aus einander nehmen oder: Wo steckt Ihr Potential?

Es wird nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen, wenn Sie Seiten intern verlinken, die weder für Ihre Nutzer interessant sind noch bei Google sinnvoller Weise ranken sollen. Wägen Sie daher ab, welche Seiten Sie mit Hilfe der inneren Struktur hervor heben möchten: Welche Seiten ranken hoch bei Google? Welche Keywords besitzen das größte Suchvolumen? Sie sollten darauf achten, dass Sie auch tatsächlich auf die Keywords mit hohem Suchvolumen ranken, sofern Sie ein passendes Produkt oder eine passende Unterseite dazu haben.
Welche sind meine Hubpages? Von diesen können Sie beispielsweise auf Seiten verlinken, die sonst eher wenig Beachtung erhielten, da sie viel Linkjuice weitergeben.

 

Schraube für Schraube montieren oder: Auf den Linkjuice kommt es an

Handwerken: Überarbeiten der alten LinkstrukturGrundsätzlich können zwei Arten der internen Verlinkung in Betracht gezogen werden. Die Crossverlinkung (auch horizontale Verlinkung) ermöglicht es dem User, zwischen Seiten der gleichen Ebene zu wechseln, z.B. von Produktseite zu Produktseite. Deeplinks (vertikale Verlinkungen) hingegen führen von Seiten höheren hierarchischen Stellenwertes zu Seiten niedrigerer Hierarchie, also z.B. von der Startseite zu einer Produktseite.

 

Parallel kann man von verschiedenen Orten verlinken, so vom Footer der Seite, aus der Sitemap, von der Navigation, aus Texten heraus oder von prominenten Seiten. Beim Zusammenbauen der internen Verlinkung sollte man auch die Perspektive Googles einnehmen: Die allgemeine Prämisse besagt, dass Googles Crawler nicht weiter als 6 Klicks in die Seitenstruktur eintaucht, um nach Links zu suchen. So können Links zu Unterseiten, die zu tief in komplexen Seitenstrukturen verborgen sind, nicht indiziert werden, auch wenn sie entsprechend erstellt und nicht gesperrt wurden. Ein Tool, welches Ihre Seite aus der Perspektive Googles zeigt und Schwachstellen nicht nur in der Seitenstruktur offen legt, ist beispielsweise Browseo.net.

 

Bei allen Vorgehensweisen spielt Linkjuice eine existenzielle Rolle. Interne Verlinkungen sind das Mittel erster Wahl, wenn versucht wird, die Weitergabe von Linkjuice bewusst zu steuern. Er verteilt sich gleichmäßig auf alle ausgehenden Seiten, weshalb der Linkjuice jeder einzelnen Seite abnimmt, je mehr Seiten der gleichen Ebene existieren. Eine Seite erhält je mehr Linkjuice, desto näher sie an der Startseite ist (schließlich besitzt Letztere in der Regel den meisten Linkjuice).

 

Verlinkungen im Footer

Große Online-Shops machen es vor: Footer sind eine hervorragende Möglichkeit, sinnvoll innere Links zu platzieren, da alle verlinkten Seiten so nicht nur von der Startseite Linkjuice erhalten, sondern zusätzlich von jeder Unterseite. Dabei kann man den Footer für weitaus mehr Links nutzen als nur für “Impressum | AGB | About | Kategorien”. Zalando, exemplarisch für viele moderne Online-Shops, hat in seinen Footer alle Top-Marken sowie gleich 25 einzelne Kategorien eingefügt.

 

Verlinkungen aus der Navigation und mit Hilfe einer Sitemap

Eine gute Navigation ist essentiell für das Wohlbefinden der User und nützt auch Ihnen, indem Sie Ihre Produkte oder Themen in den Vordergrund rücken können. Auch hier verteilt sich der Linkjuice in für Sie praktischem Maße auf die verlinkten (Unter-)Seiten und Ihre Seitenstruktur wird verständlich. Nutzen Sie zusätzlich Unterkategorien, erreichen Ihre Nutzer alle wichtigen Seiten mit nur wenigen Klicks (also über einen kurzen Klickpfad).
Darüber hinaus kann man auf einfachem Wege aus Texten auf Kategorieseiten heraus auf Landingpages verlinken und anschließend konvertieren, sofern diese gut gemacht sind.
Eine Sitemap wiederum hilft, auch Seiten, welche tief in der Struktur verborgen sind, zu indizieren und für Ihre Nutzer zugänglich zu machen. Kategorien und Footer sind jedoch die grundlegenden Mittel.

 

“Nach fest kommt locker” oder: Qualität will überprüft sein

Einzelne Seiten, selbst solche mit hochwertigen Texten, auf die entsprechend reagiert wurde, können schnell in den Untiefen Ihrer Archive verschwinden, wenn sie nicht aktuell gehalten und ihre Relevanz kontinuierlich betont wird. Achten Sie also auf solche Seiten und lassen Sie sie nicht in Vergessenheit geraten! Verlinkt werden können sie beispielsweise von vordergründig platzierten Seiten wie der Startseite oder anderen, themenrelevanten Seiten. Dabei sollten Sie vor allem Seiten, die hoch ranken, häufiger und prominenter verlinken, überwachen Sie also auch hier Ihre SEO-Tools und leiten Sie den Linkjuice um, wenn nötig.

 

Sollen Seiten hingegen gerade nicht ranken, können Sie sie mit No Index oder via robots sperren. Wenn es Ihr Ziel ist, dass die Seiten zwar nicht gesperrt werden, aber auch nicht unbedingt ranken sollen, verlinken Sie so wenig wie möglich auf diese – mit Ausnahme des Impressums. Dieses muss nach deutscher Rechtslage von jeder einzelnen Seite aus mit maximal 2 Klicks erreichbar sein und sollte daher am besten in Header oder Footer integriert sein.

 

Gerade interne Links in Texten sollten Sie immer aufs Neue auf den Prüfstand setzen, um festzustellen, ob nicht etwa aktualisierte Informationen vorliegen, Sie neue, sinnvolle Links in den Text einfügen können oder solche zu veralteten Texten entfernt werden sollten. Damit erreichen Sie nicht nur mehr Zufriedenheit bei Ihren Usern, sondern auch die Anzahl der Seitenaufrufe, die Time on Site und bestenfalls auch die Konversionsrate. Angenehme Nebeneffekte, die mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand erreicht werden können.



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