Gute SEO Texte verfassen

Blogs, Online-Shops, Webseiten von Dienstleistern und Agenturen – alle möchten ranken. Möglichst hoch ranken. Dazu reicht es allerdings längst nicht mehr, irgendwelche Texte zu verfassen und sie mit Keywords auszustaffieren. Heute muss auf das richtige Maß an Keywords geachtet werden, auf die Titel und Formatierung des Textes – und auf sprachliche Fragen. Fernab von Trends wie WDF*IDF benötigen Webseiten grundlegend zunächst gute, interessante und vielfältige (SEO) Texte. Wie diese aussehen können sollten, erfahren Sie im Folgenden.

 

Keywords, Titel und Co. können leicht optimiert werden.

Nicht selten ist die Findung eines passenden Titels die schwerste Aufgabe während des Schreibprozesses. Diesen zusätzlich SEO-gerecht zu gestalten, kommt erschwerend hinzu. Ein optimaler Titel sollte den Kern des Textes ansprechen, ohne überraschende Inhalte zu verraten, gleichzeitig jedoch ein Keyword enthalten und das Interesse des Lesers wecken. Doch auch dies ist kein Grund, zu verzweifeln: Erstellen Sie zunächst Ihren Text, strukturieren Sie ihn und setzen Unterüberschriften (welche auch gern Keywords enthalten können). Anschließend überdenken Sie nochmals, welcher Aspekt des Textes das größte Interesse wecken könnte. Dies formulieren Sie als Titel – möglichst kreativ und gern mit Schlagworten wie “Tipps”, “Anleitung”, “Step by Step” oder als Liste, z.B. “Die 15…”.

 

Falls Ihr Keyword partout nicht in den Titel passen möchte, können Sie einen Untertitel verwenden. In jedem Fall sollte das Keyword auch dann, wenn es ein longtail ist, in genau der Reihenfolge im Text vorkommen, die der Suchanfrage entspricht. Bestenfalls trennen Sie die einzelnen Worte des Keywords nicht durch andere.

 

Entscheidend für das Google-Ranking ist darüber hinaus die Keyword-Dichte (engl. Keyword-Density). Sie gibt prozentual an, wie oft das Keyword im gesamten Text vorkommt. Während noch vor einigen Jahren eine Keyword-Dichte von rund 5% als Standard betrachtet wurde, sind sich die meisten Experten heute einig, dass sie bei nicht mehr als 2 – 3% liegen sollte. Konkret bedeutet das: zu 2 – 3% dürfen im gesamten Text relevante Keywords vorkommen, mit denen man ranken möchte. Besteht ein Text also aus 300 Worten (ein Maß, welches häufig als Minimum von Worten für einen Text genannt wird, der auf einer Unterseite liegt, welche ranken soll) darf bei 3% Keyword-Dichte maximal 9 mal das Keyword vorkommen. Allerdings gilt zu erwähnen, dass sich in den letzten Monaten bei einigen Experten die Ansicht verbreitet hat, die Keyword-Dichte sei kein relevanter Rankingfaktor mehr. Wenn Sie zweifeln, setzen Sie eher weniger Keywords statt durch eine zu hohe Keyword-Dichte abgestraft zu werden. Ein weiterer Tipp: Setzen Sie das Keyword einmal gleich zu Beginn des Textes und folgend darin verteilt, ohne jedoch viele am Ende unterzubringen.


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SEO-Texte sind eine Symbiose aus Sprache und Optimierungsmaßnahmen.

Sprache ist mehr als nur reines Mittel zur Kommunikation. Sie ist lebendig, flexibel, variabel, passt sich an. Sprache macht Spaß und Lust auf Information.

 

Nutzen Sie also die Macht Ihrer Sprache: Passen Sie sich der sprachlichen Varietät Ihrer Leser an – wie effektiv dies sein kann und welche Möglichkeiten es diesbezüglich gibt, haben wir bereits einmal für Sie zusammen gestellt. Gerade, wenn Sie Regionalbezogenheit werben oder Ihre Identität, die immer auch geografisch geprägt ist, in Ihren Blog einbringen möchten, scheuen Sie sich nicht vor der Verwendung von Begriffen aus Ihrem Dialekt oder Ihrer Muttersprache. Um Ihre Texte dennoch für die Allgemeinheit verständlich zu machen, setzen Sie einfach die Übersetzung in Klammern oder nutzen Sie diese Gelegenheit, um mit wenigen Worten zusätzliche Informationen zu vermitteln. Beispielsweise: “Authorship” wird mit Deutschen häufig als ‘Autor/ Autorenzugehörigkeit’ verstanden, obwohl es übersetzt lediglich ‘Urheberrecht’ bedeutet.”

 

Das Grundgerüst hierfür ist klar: korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel über richtiges und gutes Schreiben. Daher an dieser Stelle als Zusammenfassung: Überprüfen Sie besser einmal zu oft die Schreibweise von Worten, als einmal zu wenig. Fehler sind Fehler, auch in der Sprache; sie gehören nicht zum Stil oder der persönlichen Note. Wie ich bereits im eben angesprochenen Artikel verglich: Ein Haus benötigt ein Fundament, welches gerade und haltbar ist. Auch Ihr Stil wird auf wackeligen Beinen stehen, sofern Sie nicht die Grundlagen der deutschen Sprache befolgen.

 

Zu Rechtschreibung wie zu Grammatik finden Sie im Standard-Duden alle Regeln und Ausnahmen. Dieser ist auch online verfügbar, um schnell etwas nachzuschlagen. Ihren Stil hingegen kann Ihnen niemand beschreiben – dieser beruht auf ständiger Entwicklung und Lebenserfahrung. Allerdings müssen Sie akzeptieren, dass auch hier einige Wendungen falsch oder falsch angewandt sind. Es ist gesellschaftlicher Konsens, dass etwas wie “schlechter Stil” existiert – beispielsweise Ausdrücke wie “als wie”, Vergleiche mit dem Wort “wie” in Verbindung mit dem Komparativ oder die ständige Verwendung von “das” statt einer Phrase, die das angesprochene Thema auf den Punkt brächte. Der separat erhältliche Stil-Duden kann Ihnen immerhin einige Ratschläge geben.

 

Gerade online sind Leser offener für sprachliche Spielereien, als sie es häufig beim Konsum von Printmedien sind. Fühlen Sie sich also frei, auch verschiedene Registerkarten zu ziehen. Sie möchten gern im Jugendjargon schreiben? Warum nicht! Sie haben bereits eine Ausbildung zum Informatiker und überschütten Ihre Leser gern einmal mit Fachausdrücken? Auch dies kann man Ihnen positiv anrechnen, wenn Sie diese auch allgemein verständlich erläutern. Zeigen Sie schlichtweg, wer Sie sind – auch sprachlich.



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