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Eigene Domains verlinken: In Maßen gar nicht schlecht

Verlinkungen sind die Empfehlungen des Internets und für Google eines der wichtigsten Rankingfaktoren überhaupt. Bisher sagte man, dass Google verlinkungen eigener Projekte nicht mag und auch abstraft. Denn: Mit den Verlinkungen eigener Projekte manipuliert man das Suchergebnis von Google, da man die Seiten untereinander stärkt. Jetzt hat Matt Cutts eine Video-Antwort auf dem Google-Webmasterblog veröffentlicht und sich diesem Gerücht angenommen.

 

Eigene Verlinkungen sind nicht Problematisch

Matt Cutts sagt in dem Video, das Verlinkungen eigener Verlinkungen kein Problem seien, wenn man einige Dinge beachtet. So sollte man es zum Beispiel nicht in der Anzahl der eigenen Verlinkungen übertreiben. Einige wenige Projekte wären kein Problem, allerdings wird Google sauer, wenn man 222 Low-Quality Autoversicherungsseiten nutzt, um die Domainpopularität der nächsten Autoversicherungs-Seite zu pushen.

 

Handelt es sich aber nur um eine handvoll Webseiten, die thematisch Relevant sind und auch noch hochwertig sind, wäre eine Verlinkung dieser Seiten kein Problem.

 

 

Thematische Relevanz und eine hohe Qualität

Matt Cutts spricht davon, dass die Seiten von der Thematik her relevant sein sollen. Es ist also nicht ratsam, von einer Sonnenbrillen-Seite auf eine Seite zum Thema Kaffeetassen zu verlinken. Die Relevanz ist hier nicht gegeben. Allerdings würde es passen, wenn von der Sonnenbrillen-Seite auf eine anderen Sonnenbrillen-Webseite verlinkt wird. Es wäre auch nicht schlimm, wenn man auf eine eigene Seite zum Thema Gleitsichtbrillen verlinkt, da man noch immer im Bereich der Brillen ist, was ja thematisch relevant ist.

 

Ein weiterer Punkt ist die hohe Qualität die Matt Cutts anspricht. Dabei spielen viele verschiedene Kriterien eine Rolle:

  • Hat die Webseite zu viel Werbung?
  • Hat die Webseite duplicate Content?
  • Hat die Webseite eine schlechte interne Verlinkung?
  • Ist die Webseite Benutzerfreundlich?
  • Und viele Punkte mehr

Wie hochwertig eine Webseite ist, muss jeder selber entscheiden, da jeder einzelne das Wort “Hochwertig” selber definieren kann. Für manche spielt nur der Content eine Rolle, für jemand anderes zum Beispiel ist das Layout ein wichtiges Kriterium, um die Qualität einer Webseite festzustellen.


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Das Verhältnis muss stimmen

Natürlich kann ich meine eigene Seiten mit Links aus meinem eigenen Netzwerk versorgen. Das stellt gar kein Problem da, wenn man die von Matt Cutts angesprochenen Punkte beachtet. Allerdings denke ich, dass noch ein weiterer Punkt entscheidend ist: Das Verhältnis zwischen Backlinks aus fremden Quellen zu Backlinks aus eigenen Quellen.

 

Nehmen wir mal an, wir betreiben 101 Webseiten zum Thema Medizin und alle sind untereinander verlinkt. Das bedeutet, dass jedes einzelne Projekt 100 Backlinks von verschiedenen Domains hat. Das klingt im ersten Moment ziemlich hoch, ist es aber nur dann, wenn das man nicht viel mehr Links von externen, fremden Seiten hat. Hat man aber mehrere Tausend Links von fremden Domains, die nicht zum eigenen Netzwerk gehören, sieht die Welt schon wieder anders aus und die 100 Backlinks sind dann eher ein geringer Teil des Linkprofils.

 

Das Verhältnis selber spielt meiner Meinung nach aber eine wichtige Rolle, genau so wie man es aus anderen Bereich des Linkaufbaus kennt: Verhältnis Nofollow- zu Follow-Links, Verhältnis von Bildlinks zu Textlinks und so weiter.

 

Links sollten einen Mehrwert bieten

Bevor jetzt wahllos zwischen den eigenen Projekten verlinkt wird, sollte man sich das Prinzip der Verlinkungen vor Augen halten: Verlinkungen sind die Empfehlungen des Internets. Mit einer Verlinkung empfiehlt Webmaster A eine andere Webseite. Wenn man jetzt aber seine eigene Seite empfiehlt, sollte das nicht nur wegen der Rankingverbesserung geschehen, sondern aus dem Grund, weil Nutzer weitere interessante Informationen auf eben dieser Seite finden. Google erkennt mittlerweile ziemlich gut, ob der Content auf einer Seite dünn, also nicht hochwertig, ist und ob die Nutzer von diesem Inhalt profitieren.


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