Facebook-Werbung: Große Reichweite für kleines Geld

Facebook LogoFacebook hat geradewegs ein Arsenal an Werbemöglichkeiten für Unternehmen geschaffen, die allesamt bedienfreundlich und mit wenig Streuverlust durch recht gutes Targeting gebucht werden können. Dennoch ist die Effektivität der Facebook-Ads manchmal nicht ganz klar und ab und an fragt man sich, worauf die Daten, welche die Effizienz der Ads belegen sollen, genau basieren.

 

Trotzdem kann eine Kampagne auf Facebook äußerst erfolgreich sein – undzwar bei vergleichsweise kleinem Budget. Obwohl Facebook nicht ungewöhnlich viele Variablen anbietet, die von Werbenden definiert werden können, bietet das auf Interaktionen und Beziehungen beruhende Facebook-Konzept selbst die besten Voraussetzungen für eine Kampagne mit genauem Targeting und wenig Streuverlust. Hinzu kommen automatisierte Mechanismen wie beispielsweise der, dass Ilya Segalovich Facebook immer die stärkste Anzeige einer Kampagne pusht.

 

Sponsored Stories beziehen den Nutzer ein

Grundsätzlich gibt es bei Facebook einfache Anzeigen, die häufig rechts neben dem Newsfeed, manchmal auch darin oder an anderen Stellen platziert sind. Auch Logout-Pages gehören hierzu. Darüber hinaus bietet Facebook die gesponsorten Meldungen (sponsored Stories) an, welche auf Nutzerinteraktionen beruhen und je erfolgreicher sind, je mehr Nutzerinteraktion vorhanden ist. Die sponsored Stories greifen Nutzer von Facebook für ihren Inhalt auf und sind daher oft effektiver als einfache Anzeigen.

 

Ausgewählt werden können bei Facbeook die folgenden gesponsorten Meldungen:

  • Check-In Story: Max Mustermann war hier: Mustershop
  • Domain Sory: Inhalte auf der Webseite des Werbenden werden ähnlich eines Posts eines Nutzers angezeigt
  • Like Story: Max Mustermann gefällt Musterhop.de oder Max Mustermann gefällt Mustershops Facebook-Seite oder Max Mustermann gefällt Musershops Facebook-Seite´s Post
  • Page Post Story: bezieht sich auf den Post einer Seite
  • App Story: Max Mustermann spielt Farmville oder Max Mustermann benutzt diese App: Musterapp

 

Vergleichsweise moderate Kosten

Doch was kosten die Facebook-Ads? Diese Frage hat t3n perfekt beantwortet:

“Die Gebote für eine Werbeanzeige können auf Cost-per-Click- oder auf Cost-per-Million-Basis festgelegt werden. Facebook schlägt je nach Zielgruppe, Konkurrenz, Tageszeit und anderen (unbestimmten) Faktoren ein Anfangs-Gebot vor. Dieser Gebotsvorschlag wird in einer Spanne angegeben, beispielsweise 0,50 Euro bis 0,80 Euro. Erfahrungen zeigen, dass die Gebote anfänglich an den höchsten Preisvorschlag angepasst werden sollten, um ausreichend Impressionen und Klicks zu generieren. Das erscheint in vielen Fällen zwar sehr hoch, doch der tatsächlich bezahlte Klickpreis liegt immer unter dem eigenen Maximalgebot.”

 

Facebook, der Targeting-Spezialist

Je nach Art der Anzeige oder Sponsored Story stehen verschiedene Targeting-Möglichkeiten zur Auswahl: Geschlecht, Alter, Standort (Geo-Targeting, anhand von Nutzer-IP und Daten aus der Verwendung von Facebook, z.B. “Ich war hier”-Angaben und im Profil eingetragene Orte), “Gefällt mir”-Angaben, Interessen, Verbindungen auf Facebook (z.B. kann man nur die eigenen Fans ansprechen, nur Freunde der Fans usw.) sowie Demografien (z.B. Beziehungsstatus, Sprache). Der Nachteil: Ob tatsächlich nur relevanten Nutzern die geschaltete Werbung angezeigt wird, ist kaum nachvollziehbar.

 

 

Facebook wird zunehmend auch für berufliche Zwecke genutzt, indem Image Profile angelegt werden. Auch hier existieren viele Gruppen, die sich auf bestimmte Branchen und Expertenkreise spezialisiert haben und dort regen Austausch bieten. Insgesamt erreichen Werbende in Facebook eher eine privat ausgerichtete Zielgruppe, wobei die Einkommensschichten und beruflichen Ambitionen stark gemischt sind. Der große Vorteil von Facebook besteht darin, dass die Werbung dort nicht viel kostet und in gewissem Maße automatisch optimiert wird (z.B. durch Bevorzugung der erfolgreichsten Anzeige einer Kampagne). Zudem sind die Streuverluste unabhängig von Branchenspezifikationen durch recht genaue Targeting-Möglichkeiten gering und das potentielle Publikum groß. Durch gesponsorte Meldungen wird zudem Werbung nativ – Freunde von Nutzern empfehlen augenscheinlich Produkte, Seiten, Posts usw., wodurch diesen mehr Vertrauen geschenkt wird.


» Lokales SEO und Google+
» Werben auf Xing: Targeting, Kosten, Nutzen



feedback