Der neue Google AuthorRank

Der neueste Coup von Larry Page und seinem Team ist darauf ausgelegt, anonyme Webseiten zu bekämpfen und dem Nutzer Suchergebnisse vertrauenswürdiger Autoren anzuzeigen. Bereits 2011 wurde das Patent des “Agent Rank” eingereicht, welches nun unter dem Namen AuthorRank sukzessive in den Google-Algorithmus eingegliedert werden soll (und vermutlich bereits wird).

Google-Plus-LogoDas Motto dabei lautet: Wer eine Autorität ist, weil er viele viral erfolgreiche Inhalte zu diesem Thema verfasst hat, in Google+ und anderen sozialen Netzwerken aktiv ist und mit Hilfe dieser seine Inhalte shared, der hat wirklich etwas zum Thema zu sagen. Daher ranken Inhalte von demjenigen höher und es werden verschiedene Quellen angezeigt, auf denen sich Posts von ihm befinden – Google+, Facebook, Blogs, Blogs mit Gastbeiträgen, Blogs auf denen derjenige erwähnt wurde und so weiter.

 

Wie werde ich eine Autorität?

De facto drängt Google Autoren, die weiterhin erfolgreich Leser gewinnen und über die Suchmaschine gefunden werden möchten, aus zwei Gründen in sein soziales Netzwerk Google+. Einerseits benötigt man zum Aufbau eines hohen AuthorRanks, also zum Aufbau von Autorität, die Verknüpfung der eigenen Posts mit dem Google+ Profil. Zudem kann ein starkes Netzwerk aus Followern und anderen Autoren, die die eigenen Posts verbreiten und liken, äußerst nützlich sein. Zum zweiten werden nur demjenigen viral erfolgreiche Posts seiner Autoren-Freunde angezeigt, der in seinem Konto angemeldet ist.

 

Wörterbuch-Eintrag AuthorizationGoogle möchte qualitative, hochwertige Daten. Daher müssen für die Entstehung eines hohen AuthorRanks die eigenen Posts mit dem Google+ Profil verknüpft werden, um die Autoreninformationen mitzuteilen. Wenn vorhanden, wird dann in den Suchergebnissen zusätzlich das Profilbild angezeigt, was zusätzliches Vertrauen schafft. Ein online-Freundeskreis, der aus Personen besteht, die die gleichen Themen interessieren, die aktiv sind und die Beliebtheit sowie Viralität der eigenen Posts steigern, ist mit der Etablierung des AuthorRank wichtiger denn je geworden. Vertrauenswürdig ist, wer offenlegt, wer er ist, wo man ihn finden kann und worüber er postet.

 

Welche Kriterien zur Erstellung des AuthorRank genau herangezogen werden, kommuniziert Google natürlich nicht. Einige Ansatzpunkte, die der Googlecrawler zur Evaluation heranzieht, sind jedoch bekannt bzw. werden stark vermutet:

  • Anzahl, Frequenz und Beliebtheit der Posts (Social Signals / Kommentare, Likes, Tweets, +1, YouTube)
  • durchschnittlicher PageRank
  • Anzahl und Beliebtheit der Posts des Autors auf Google+ sowie Anzahl der Kreise
  • Anzahl und Trust der Seiten, auf denen der Autor gepostet hat (z.B. Gastbeiträge)
  • evtl. Wikipedia-Einträge (dieser Punkt ist unter Experten strittig)

 

Gute Inhalte sind also auch hier der Schlüssel zum Erfolg, da nur diese die Nutzer so ansprechen, dass sie geteilt werden und gefallen. Für den Leser ist dies natürlich auch ein Vorteil. Und wer künftig nach Artikeln sucht, findet hauptsächlich Autoren, die als vertrauenswürdig gelten.



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