3 Tipps für effektives Influencer-Marketing

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Weißt du, was genau „Einfluss“ ist? Du kennst Leute, die haben mehr „Einfluss“ als andere – wie zum Beispiel dein Chef, deine Eltern oder gute Freunde. Das alles sind Menschen, deren Meinung fast immer in irgendeiner Form für dich wichtiger ist als die Meinung von anderen Leuten, die du gar nicht oder nur flüchtig kennst. „Einfluss“ ist letztendlich die Schnittmenge aus Reichweite, Resonanz und Relevanz. Leute mit „Einfluss“ heißen im Digital Marketing „Influencer“. Dabei handelt es sich um Personen, deren Meinung viele Menschen erreicht. Mit dieser Meinung wird sich beschäftigt und diese Meinung wird oft auch „beantwortet“. Ein Influencer kann also dafür sorgen, dass ein bestimmtes Thema mehr Beachtung als andere Themen finden. Und wenn du willst, ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung bekannt(er) werden soll, dann kannst du versuchen, Influencer für dich einzuspannen – spätestens an diesem Punkt bist du mittendrin im Influencer Marketing. Doch wie funktioniert das im Detail und was sind die besten Erfolgsstrategien?

Menschen hören auf Menschen mit „Einfluss“

Dein Influencer Marketing startet immer an einem ganz bestimmten Punkt – nämlich bei deinem Produkt oder deiner Dienstleistung. Auf dieser Basis suchst du nach der richtigen Zielgruppe. Menschen also, für die sich dein Produkt oder deine Dienstleistung eignen könnte – Menschen, die davon einen Vorteil haben oder damit ein Problem lösen können.

In einer solchen Zielgruppe gibt es immer Personen, die mehr „Einfluss“ haben als andere. Ein reichweitenstarker Blogger mit einer guten Reputation ist jemand, an dessen Meinung sich andere Menschen mit thematisch ähnlichen Interessen orientieren. Du kennst das unter anderem von Promis, Sportlern oder auch Schauspielern.

George Clooney macht Werbung für Kaffeekapseln, weil er im öffentlichen Fokus steht. Er ist ein beliebter Schauspieler, den sehr viele Menschen kennen – entsprechend vielen ist er vertraut (auf jeden Fall vertrauter als unbekannte Personen). Menschen neigen unterbewusst in vielen Fällen dazu, auf solche Personen unvoreingenommen zu reagieren – wenn nicht sogar grundsätzlich positiv.

Influencer Marketing basiert auf Vertrauen

Die besondere Stellung von George Clooney wird vom Hersteller der Kaffeekapseln genutzt. Hintergrund: Wenn George Clooney diese Marke empfiehlt, dann steigen die Chancen, dass mehr Produkte von dieser Marke verkauft werden. Studien zeigen, dass vor allem Werbung mit Prominenten überdurchschnittlich gut funktioniert, eben weil es sich um für den Konsumenten „vertraute Personen“ handelt.

Im Fall von George Clooney kann das natürlich nur bei den Konsumenten funktionieren, die George Clooney auch mögen. Wer stattdessen lieber Brad Pitt oder Matt Damon mag, wird von George Clooney keinen Kaffee kaufen. Übertragen auf Digital Marketing bedeutet das: Finde die Personen in der für dein Produkt oder deine Dienstleistung passenden Zielgruppe, die innerhalb des für dich relevanten Themengebiets am meisten Einfluss haben – und kontaktiere sie!

Leichter gesagt als getan? Stimmt, eine simple E-Mail wird nicht reichen, einen Influencer für deine Zwecke einzuspannen. Du musst recherchieren, dich vorbereiten, eine Strategie zurechtlegen. Der Influencer wird mit Sicherheit wissen wollen, was für ihn dabei herausspringt, wenn er dir „hilft“ – kannst du ihm etwas Besonderes für die Zusammenarbeit bieten, wie zum Beispiel einen kostenlosen Zugang zu deiner Software?

Potenziellen Influencern Anreiz bieten

All diese Überlegungen musst du machen, bevor du mit Influencer Marketing beginnst. Wenn dieser Teil abgeschlossen ist, dann suchst du den Kontakt – aktiv, aber nicht aufdringlich. Bestimmt, aber trotzdem höflich. Denk immer daran: Ein Influencer wird sehr wahrscheinlich viele Anfragen wie solche von dir bekommen und entsprechend reagieren.

Möglicherweise positiv, möglicherweise aber auch negativ. Um eine positive Reaktion zu erzeugen, musst du dich von allen anderen Anfragen abheben. Biete dem Influencer also von Anfang etwas, das ihn hellhörig macht und sorge dafür, dass er nicht sofort wieder das Interesse verliert. Wenn du möchtest, dass jemand über deine nächste Online Marketing Konferenz schreibt, dann spendiere ihm ein Ticket – so hat der Influencer einen direkten persönlichen Nutzen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass er dann über deine Konferenz schreibt, ist viel größer, als wenn du einfach nur nett bittest. „Nett bitten“, das klingt in der Theorie natürlich toll – aber sei ehrlich, würdest du so selbstlos sein? Letztendlich sind wir alle nur Menschen und es liegt in der Natur der Sache, dass auch immer für den Influencer selbst etwas herausspringen muss.

Fazit

Erfolgreiches Influencer Marketing ist aufwendig und du musst dir eine passende Strategie zurechtlegen:

  1. Finde die exakt passende Zielgruppe für dein Produkt oder deine Dienstleistung
  2. Recherchiere ausführlich und ermittle die wichtigsten Influencer in dieser Zielgruppe
  3. Kontaktiere die Influencer höflich, biete im Gegenzug etwas an und sei ausdauernd

Deine intakte Beziehung zum Influencer ist besonders wichtig. Arbeite also von Anfang sorgfältig und vermeide unpersönliche Anreden in E-Mails. Je professioneller dein Auftreten gegenüber einem Influencer ist, desto eher wird er (oder sie) dich als seriösen Partner akzeptieren und bereit sein, sich mit deiner Idee auseinanderzusetzen.

Über den Autor

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Björn Tantau macht seit Ende der 1990er digitales Marketing und erklärt offen und nachvollziehbar, was beim Marketing im Internet garantiert funktioniert und wie du diese Methoden gewinnbringend für dich selbst erfolgreich einsetzt. Er ist Keynote-Speaker und hat mehrere Bücher und eBooks geschrieben. Als Referent und Coach bietet er Seminare und Workshops an und wurde in der Tagesschau, vom ZDF, bei RTL und RTL2 sowie von der Deutschen Welle interviewt.



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