Checkliste: 15 Punkte für Ihre mobile Landing Page

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Immer mehr Nutzer gehen über das Smartphone ins Internet und bestellen auch immer häufiger über das mobile Internet. Mittlerweile ist es für Unternehmen ein “Muss” geworden, sich auch auf den mobilen Traffic zu vorzubereiten und die Inhalte auch für die mobilen Endgeräte (Smartphones, Tablets) zur Verfügung zu stellen. Dabei lässt sich einmal auf Apps setzen, die für die jeweiligen Geräte zur Verfügung gestellt werden, oder um eine Mobile-Version der eigenen Seite. Wir möchten uns heute mit der zweiten Variante beschäftigen, der mobilen Version von Landing-Pages.

Weltweit sind über 6 Milliarden Smartphones im Einsatz, die auch mobil ins Internet gehen können. Niemand möchte auch nur einen potenziellen Kunden verlieren, was bedeutet, dass auch der mobile Markt beachtet werden muss. Besonders, da die Nutzung von Tag zu Tag stärker wird.
Wir möchten Ihnen nun eine Checkliste zur Verfügung stellen, die 12 Punkte beinhaltet, die Sie bei der Erstellung von Mobile-Landingpages nicht vergessen sollten.

1) Achten Sie auf die Lesbarkeit

Damit Ihre Besucher wissen, worum es auf Ihrer Seite geht, sollten Sie die Inhalte lesbar zur Verfügung stellen. Geben Sie den Text nicht zu klein aus, dass der Besucher erst zum Inhalt zoomen muss, sondern versuchen Sie, die Inhalte für alle Geräte zu optimieren.

2) Achten Sie auf verschiedene Bildschirmgrößen

Denken Sie daran, dass die Vielzahl der verschiedenen Smartphones und Tablets auch eine hohe Anzahl an verschiedenen Auflösungen mit. Bedenken Sie, dass für alle möglichen Auflösungen Ihre Webseite lesbar und entsprechend skaliert sein sollte. Zudem sollten Sie bei der Programmierung Ihrer mobilen Landingpage darauf achten, dass die Nutzer nicht nur im Hochformat Ihre Seite besuchen werden, sondern auch im Querformat.

3) So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Die Aufmerksamkeitsspanne von mobilen Besuchern ist deutlich geringer als die von Besuchern, die vom Desktop-Computer kommen. Sie sollten den ohnehin schon kleinen Platz vom Smartphone- oder Tablet-Display sinnvoll nutzen und dabei nicht auf zu lange Texte setzen, die der mobile Besucher nur in den wenigsten Fällen durchließt.

4) Seien Sie erreichbar

Da der Nutzer sowieso schon mit einem mobilen Endgerät auf Ihre speziell dafür optimierte Landingpage kommt, wird es sich anbieten, ihm auch entsprechende Kontaktmöglichkeiten – wie zum Beispiel einen Anruf – anzubieten. Hinterlegen Sie Beispielsweise Ihre Telefonnummer auf der Landingpage für Mobile Endgeräte mit einer auffälligen Farbe und verlinken Sie die Nummer so, dass man Sie mit einen Klick anrufen kann. Nur die wenigsten Nutzer werden Ihre Telefonnummer kopieren und anschließend bei Ihnen Anrufen.

5) Fingerfreundliche Buttons

Wie oft haben Sie sich selber schon geärgert, dass ein Link auf einer mobilen Webseite schwer zu klicken ist, weil er zu dicht an anderen Elementen der Webseite steht? Nun, dann machen Sie es besser, indem Sie den Verlinkungen einen Abstand zu anderen Elementen spendieren. Bilder sollten – je nach Gerät – zwischen 38×38 Pixel und 44×44 Pixel groß sein, um problemlos angeklickt werden zu können.

6) Responsive Design nutzen

Am besten gestalten Sie Ihre mobile Landingpage in nur einer Spalte – also Fullwidth. So müssen die Nutzer nicht noch an die gewünschte Spalte zoomen, um die Inhalte sehen zu können. Zudem empfehlen wir die Platzierung von Call-to-Action Buttons im Bereich, der direkt sichtbar wird, also ohne zu Scrollen.

7) Denken Sie Regional

Mobile Nutzer sind in den meisten Fällen unterwegs, was bedeuten kann, dass der Nutzer nicht weiß wo sich der nächste Shop, das nächste Angebot oder der nächste Partner von Ihnen befinden. Nutzen Sie eventuelle Möglichkeiten zu Lokalisierung Ihrer mobilen Besucher, um die Landing Page noch relevanter zu gestalten.

8) Einfache Formulare

Wenn Sie auf Ihrer Landing Page ein Formular zum Ausfüllen anbieten – Beispielsweise für eine Newsletter oder einer Katalog-Bestellung – so sollten Sie das Formular so einfach wie Möglich gestalten, da gerade das Eintippen von Daten auf den Smartphones für viele Nutzer sehr lästig werden kann. Außerdem gilt hier: Je weniger Felder zum Ausfüllen, desto höher die Conversion-Rate.

9) Achten Sie auf die Ladegeschwindigkeit

Das mobile Internet ist zwar schon recht schnell geworden, doch nicht alle Nutzer verfügen über LTE oder 3G-Verbindung (UMTS, HSDPA). Sorgen Sie also dafür, dass Ihre mobile Landingpage nicht zu groß wird und damit eben auch nicht lange zum laden benötigt.

10) Kommen Sie auf den Punkt

Lassen Sie den Nutzer nicht mehrere Aktionen ausführen, bis er zu seinem Ziel gelangt. Brechen Sie die Anzahl von Aktionen herunter, um die Conversion-Rate zu verbessern und die Zufriedenheit der Besucher zu erhöhen.

11) Setzen Sie auf Webstandards

Denken Sie auch auf Ihrer mobilen Landingpage an Grafiken. Diese lockern nicht nur den Text auf, sondern können auf die Aufmerksamkeit des Nutzern steuern. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Grafiken auch angezeigt werden können, denn einige mobilen Geräte unterstützen nicht alle Anzeigeformate wie zum Beispiel Flash. Auch auf spezielle Plugins sollte verzichtet werden, da es manchmal zu Komplikationen führen könnte.

12) Weisen auf Ihre App hin

Wenn Sie bereits über eine Applikation für mobile Geräte verfügen, dann sollten Sie auf Ihrer Landing Page die Gelegenheit nutzen und auf Ihre Applikation hinweisen. Dabei sollten Sie aber beachten, dass nur auf die App im AppStore hingewiesen wird, die für den Nutzer auch relevant ist, also mit dem Gerät, mit dem er Ihre Seite besucht. Es wird nichts bringen, einem iPhone-Nutzer auf Ihre Applikation im Google-PlayStore hinzuweisen.

13) Vertrauen ist gut, testen ist besser

Wie auch bei Desktop-Versionen gilt es zu testen, welche Texte, Buttons, Formatierungen, etc. besser funktionieren und zu höheren Conversion-Rates führen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass Sie das Optimum schon gefunden haben oder ihr Dektop-Layout auch Mobil umgesetzt auch funktioniert, sondern führen Sie multivariate Tests sowie A/B Tests durch.

14) Von klein nach groß

Desto kleiner das Display, desto weniger Informationen sollten angezeigt werden. Es lohnt sich daher zunächst mit der Konzeption der Seite für Smartphones zu beginnen und sich zu überlegen, welche Informationen mindestens dargestellt werden sollen. Auch ist zu bedenken, dass die Situation eines Smartphonebenutzers, der gerade in der Stadt unterwegs ist, eine andere ist, als für den Besucher mit einem Tablet, der auf der Couch sitzt. In den beiden Situationen können verschiedene Informationen unterschiedliche Relevanz haben.

15) Suchmaschinen nicht aussperren

Achten Sie darauf, dass Ihre mobile Landing Page crawlbar ist, also von den Bots der Suchmaschinen gefunden werden kann. Ansonsten wird Ihre Landing Page nicht indexiert, rankt nicht und bringt keine Besucher. Denken Sie dabei nicht nur an die richtigen Meta-Tags, sondern auch daran, die Crawler nicht via Robots.txt auszusperren, oder falsche Statuscodes mitzuteilen. Zudem sollten Sie, wenn Sie eine automatische Weiterleitung mobiler Geräte auf Ihre mobile Landing Page nutzen, darauf achten, dass Sie den Google Mobile-Bot ebenfalls auf die mobile Ausgabe Ihrer Landing Page weiterleiten.

Fazit

Holen Sie das beste aus Ihrer mobilen Landing Page heraus, indem Sie unsere Checkliste beachten. Außerdem sollten Sie sich und Ihr Team fragen, was auf der mobilen Landing Page überhaupt erwartet werden könnte, um dem Nutzer letztendlich das für ihn beste Ergebnis zu bieten. Halten Sie Ihre Seite schnell und sauber sowie auf den neusten Stand, denn immer häufiger bringen die Unternehmen neue Geräte mit neuen Funktionen und Standards auf den Markt. Die Technik selber entwickelt sich dabei auch stetig weiter, so dass auch Sie Ihre Landing Page für mobilen Traffic stets weiterentwickeln sollten.


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